Elternsprechstunde
"Des einen Freud - des anderen Leid" - doch das muß nicht sein. Wenn alle ein paar "Spielregeln" beachten, sollte doch etwas positives dabei herauskommen. Schließlich wollen doch alle das Gleiche: "...zum Wohle des Kindes".
Nachfolgend sind jeweils 10 Regeln für Lehrer bzw. Eltern aufgeführt. Diese sind der Elternzeitschrift (Heft 2/02 bzw 4/02) des Bayerischen Kultusministeriums entnommen.
10 "goldene" Regeln für Eltern
- Lassen Sie die Emotionen zu Hause.
- Verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen: Es gilt ein Problem zu lösen.
- Kämpfen Sie nicht gegen den Lehrer.
- Suchen Sie mit ihm gemeinsam nach Lösungen.
- Gehen Sie nicht in die Sprechstunde, um es dem Lehrer "mal zu zeigen".
- Vermeiden Sie den Eindruck, dass Sie nichts von ihm halten.
- Geben Sie dem Lehrer die Möglichkeit zu Erklärungen.
- Verlieren Sie sich nicht in Nebensächlichkeiten.
- Erwarten Sie keine "fertigen" Lösungen.
- Versuchen Sie, sich in die Rolle des Lehrers zu versetzen.
10 "goldene" Regeln für Lehrer
- Kämpfen Sie nicht gegen Eltern, suchen Sie im Gegenteil das Miteinander.
- Vermeiden Sie es, Eltern das Gefühl zu vermitteln, sie wären nicht fähig zu erziehen.
- Berichten Sie über gute und schlechte Freundschaften, über das Verhalten des Kindes.
- Berichten Sie ausführlich über das Verhalten des Kindes im Unterricht.
- Haben Sie keine Angst vor Eltern. Auch hinter einem grimmigen Gesicht steckt ein Mensch.
- Vermeiden Sie Vorhaltungen wie "Er meldet sich zu wenig".
- Erwarten Sie keine perfekt funktionierenden Musterschüler. Nicht alle Schüler sind gleich.
- Hören Sie zu. Um helfen zu können, muß man erst etwas über das Kind erfahren.
- Eltern sind auch Menschen und erwarten eine Zusammenarbeit - zum Besten des Kindes.
- Erwarten Sie keine fertigen Lösungen. Manches dauert eine Weile.